Donnerstag, 26. Februar 2009

Fastenzeit

Der Kühlschrank ist fast leer. Ein gutes Gefühl. Wie Neubeginn. Nur Schlaf fehlt. Ich bin verliebt. Kaffee ohne Kardamon. Nirgendwo in Dresden scheint es die Schoten im Moment zu geben. Hab Lust, den Vietnamesen zu fragen, ob er Kardamon in sein Sortiment aufnimmt. Aber Esskastanien hat er ja auch nicht genommen. Im Konsum hatte ich auch schon gefragt. Beeindrucken durch Frische ... Hab die Spüle mit Viss geschrubbt, den Kühlschrank fast leer, aber noch nicht geschrubbt. Alles soll neu sein, wenn Walter kommt. Nur das Tiefkühlfach kann ich vorher nicht mehr auftauen. Da ist noch zu viel drin, was sonst verderben würde. Dabei habe ich beides noch nie so leer gesehen. Ich freue mich auf Sonnabend. Aber vielleicht kommt er gar nicht, so wenig wie er diese Woche geschlafen hat. Dann ... Dann würde ich alles für ein rein vegetarisches Wochenende vorbereiten und ein Rezept für gelbe Rüben heraussuchen. Sellerie mag Tim nicht. 13 Grad wird es, fast Skaterwetter. Ich habe noch nie gelbe Rüben zubereitet. 13 Grad machen wahrscheinlich müde beim Fahren. Twitter ... Aber die Hähnchenschenkel muss ich auch verbrauchen, egal ob Walter kommt oder nicht. Hoffentlich passiert ihm nichts auf dem Weg, so müde wie er sein wird. Ich schreibe über dich, Walter - ich bin blöd, über dich statt an dich zu schreiben. Hab grad einen Verein entdeckt.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Am Schillerplatz

Am Wochenende kommt Walter. Ich mach den Kühlschrank ganz leer, so sehe ich am schnellsten, was er mag. Käseladen und Markt zeige ich ihm. Lieber als nach Wein würde ich mit ihm nach Tee schauen. Und nachdem wir uns Appetit geholt haben, bunkern wir bei Aldi oder Konsum, hoffe ich. Nachmittags wäre die Wetterausstellung im Hygienemuseum schön, abends Tango bei Anja. Am Sonntag würde ich Tim gern mit ihm bekannt machen, am liebsten bei Subway, falls Tim Veggie Delite mag. Franzens Vorstadt macht ja erst 17 Uhr auf, außerdem war ich da noch nie drin. Über das Blaue Wunder will ich auf jeden Fall mit beiden gehen, am liebsten bis zum Zaza.

Dienstag, 24. Februar 2009

Walter war bei einem Fastnachtsumzug. Solange ich ihn sehe, habe ich Angst um ihn. Eigentlich komisch, diese Angst. Vielleicht spüre ich sie auch gar nicht, sondern rede sie mir nur ein, um mein IchLiebeDich zu strukturieren. Diese Gänsehaut, sobald ich an ihn denke, ist schon Wahnsinn. Egal, was es ist, und wenn es eine Mischung aus Angst und Liebe ist, diese Gänsehaut fühlt sich gut an. Wahrscheinlich ist es das, was Geborgenheit ausmacht: Gänsehaut. Wahrscheinlich langweile ich ihn inzwischen schon. Fastnacht. Wahrscheinlich braucht er ständig neue Eindrücke. Petra hat angerufen. Ich bin gespannt, wie es ihr geht, wenn sie Internet hat. Höflich kämpft mit dem Alkohol, Tootsie mit EHEC.
10.25 Uhr landet der Flieger mit Tim. Rosl und Werner werden am Gate stehen. Ich hab das Interview zu der Zeit absagen können. Aber es war zu knapp, um selbst am Flughafen zu sein. Ich bin gespannt auf die Bilderflut.